Karmalösung

Der ursprünglich aus dem Sanskrit stammende Begriff “Karma” lässt sich mit “Handlung” übersetzen.  Für unser Leben und unseren Inkarnationsweg bedeutet dies, dass jede Handlung eine Folge nach sich zieht. Je absichtsloser und emotional nicht-verhafteter wir  leben und agieren, um so weniger Karma (Auswirkungen / Folgen) erzeugen wir.

Die Folgen, die eine Handlung, ein Verhalten, eine Entscheidung oder auch eine Situation/ein Erleben (auch auf Grund der Handlung eines anderen Menschen) nach sich zieht, zeigen sich teilweise erst in späteren Inkarnationen. Dabei ist das Gesetz des Karma frei von Bewertungen wie “gut” oder “böse”.  Viel mehr geht es um eine entstandene Polarität, eine aufgebaute energetische Spannung oder eine nicht vollendete “Geschichte”, die Ausgleich wünscht.

Ziel von Karmalösung ist – soweit möglich – die auslösende Situation in einer früheren Inkarnation zu finden und bewusst das dort entstandene Ungleichgewicht in Harmonie zu bringen.

Oft wird von sogenannten karmischen Beziehungen gesprochen. Dabei können wir es mit einer Vielzahl an Ursachen (aus einem früheren Leben) und Auswirkungen (in der Gegenwart) zu tun haben.

Hinweise auf karmische Verstrickung in einer Beziehungen können sein:

  • extreme Eifersucht
  • nicht miteinander, aber auch nicht ohne den anderen leben können
  • das Gefühl, sich ewig zu kennen (Seelenpartner) – aber es klappt nicht
  • Hörigkeit
  • ständige Konflikte
  • Unklarheit in der Beziehung (unklare Rollen)

Aber auch finanzielle und berufliche Probleme, Kinderlosigkeit, Partnerlosigkeit, Unglücksfälle, Krankheiten, emotionale Probleme oder das Gefühl von Unfreiheit und nicht “sein wahres Selbst” leben können, weisen auf mögliche karmische Ursachen hin.

Nicht nur Handlungen, auch starke und nicht abschießend bewältigte Gefühle (Angst, Schmerz, Trauer, Wut) werfen ihre Schatten in unser heutiges Leben. Besonders stark wirken auch alte Rituale wie Schwüre, Eide, Gelübde oder Verwünschungen.

Wirklich glücklich, unbeschwert und erfolgreich unser Leben und unsere Beziehungen gestalten können wir erst, wenn wir frei sind, von den Fesseln alter, längst vergangener Erfahrungen!